Mittwoch, 13. Februar 2008

Vier neue Kennzeichen?!

Die vier klassischen Merkmale der Kirche Jesu (die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche; aus dem Nizänum) haben sicher an Aktualität nicht verloren, wenn sie auch im Laufe der Jahrhunderte für konfessionelle Spiele genutzt wurden.
Die auch durch Hirsch und Frost ausgelöste Diskussion um neue Merkmale finde ich sehr anregend: Gemeinde muss missional, inkarnatorisch, messianisch und apostolisch sein! Ihre These lautet: Nur so kann wegen neuen, postmodernen und nach-christlichen Rahmenbedingungen Gemeinde aktuell gestaltet werden.
Dazu ist mir wichtig:
Missional: Weil die Gemeinde selbst die Sendung, Mission ist. Wir praktizieren nicht Mission (In- und/oder Ausland); wir sind vom Wesen her Mission.
Inkarnatorisch: Ins Fleisch gehend, in die Zerbrechlichkeit, Vorläufigkeit, Sündhaftigkeit gehen. Gemeinde muss wieder den Weg der Entäußerung und Erniedrigung gehen. Hin zu den Menschen, nicht auf sie warten. Zum Äußersten bereit sein. Keine Angst vor der anderen Kultur haben.
Messianisch: Hier sehe ich Zweifaches: Das Erlösungswerk Jesu muss deutlich im Mittelpunkt stehen und auch erlebbar sein. Jesus hat Himmel und Erde verbunden. Er ist nicht der Problemlöser, sondern der Erlöser. Aber auch wir dürfen uns von seiner gnädigen Art anstecken lassen. Messianische Gemeinde ist gnädige Gemeinde!
Apostolisch: Die biblische Lehre der Apostel als Grundlage für den strategischen, geist-begabten Bau des Reiches Gottes (überregional, Gemeinden gründen).
Da kann ich nur sagen: Weiter so, wo wir bereits begonnen haben! Und viel Mut für weitere Veränderungen!

Donnerstag, 7. Februar 2008

notae ecclesiae

In der Bibelstunde beenden wir heute eine dreiteilige Reihe über die Kennzeichen bzw. Wesensmerkmale der Gemeinde Jesu. Wann ist Gemeinde Gemeinde Jesu? Da gibt es natürlich die historischen Antworten und Versuche zu antworten in der Kirchengeschichte. Aber auch aktuell wird die Frage immer spannender. Dabei sollte uns der Versuch gelingen, den Auftrag und die inhaltliche Arbeit tatsächlich vom Wesen bzw. Charakter zu unterscheiden. Natürlich sollte die Gemeinde missionarisch, diakonisch, gemeinschaftsfördernd sein. Natürlich sollte man in ihr Gott besser kennen lernen, ihm die Ehre geben und Gaben sowie Talente dem Reich Gottes und der Welt zur Verfügung stellen. Dies ist aber eher eine Aufgabenbeschreibung. Was bzw. wer sind wir von unserem innersten Wesen her? Dazu später mehr...

Samstag, 2. Februar 2008

Wählerwille

Frau XY aus Hessen pocht in der Diskussion um die Regierungsbildung darauf, man müsse den Wählerwillen berücksichtigen. Mit diesem Argument will sie die FDP zur Koalition treiben. Ich kann den ganzen Quatsch der Parteien nicht mehr hören. Wenn Frau XY auf den Willen der Wähler achten würde, müsste sie akzeptieren, dass Koch immer noch mehr Stimmen hat als sie. Es ist doch krass: Da kann die CDU 12 % verlieren und die SPD fast 8% gewinnen, und es reicht immer noch nicht. Nun gut. Die Sache ist aber wirklich sehr knapp und Koch muss eigentlich seinen Hut nehmen. Doch jetzt zum Wählerwillen: Wenn schon, dann rot rot grün, aber doch nicht mit der FDP. Es gibt nun eindeutig eine linke Mehrheit, eindeutig einen Wählerwillen! Auf, Frau XY, Wählerwillen respektieren und Regierung bilden!

Samstag, 26. Januar 2008

Kirche 21


In dieser Woche hat sich der Leitungskreis für das neue Event "Kirche21" getroffen. Da mache ich jetzt auch mit. Wir freuen uns schon auf das Treffen vom 3.-5. April 2009. Anregungen und Ideen können natürlich sofort geäußert werden. Kreativ, intensiv, theologisch, relevant, zeitgemäß, kulturell, ganzheitlich soll darüber geträumt und dann auch konkret gehandelt werden, wie die Gemeinde Jesu in diesem Jahrhundert ihren Platz findet. Notiert alle den Termin und kommt nach Berlin, kommt selbst und bringt andere mit.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Neu-Start

So, werde nun wieder regelmäßig bloggen. Die letzte Zeit war so inhaltsreich und arbeitsintensiv, dass dazu kaum Zeit blieb. Nun hat sich aber auch viel getan und viel steht an. Es lohnt sich also wieder...
Viele Grüße
Martin

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Freitag, 5. Oktober 2007

Schließlich Nummer 6: Sorgfalt

Wir vertreten, dass hervorragende Qualität Gott ehrt und Menschen gut tut. Dies bedeutet auch, sorgfältig mit dem umzugehen, was uns anvertraut wurde und finanziell in Qualität zu investieren. Dabei streben wir nicht nach Perfektion, wohl aber danach, für Gott, die Gemeinde und das persönliche Umfeld das Beste zu geben. Als Menschen machen wir Fehler und diese dürfen auch gemacht werden. Wir wollen aber daraus lernen. Dazu gehören auch ehrliche Auswertung und konstruktive Kritik. Dies alles geschieht zur Ehre Gottes und aus Liebe zu den Menschen.

Bibelstellen: Mal 1, 6-14; Lk 15, 22; 19, 11-27; Gal 6, 1; Kol 3, 17; 1. Joh 3, 18.